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Modo Survival — horizontales Logo mit Symbol und Wortmarke
Gemeinschaft Veröffentlicht: 31 Mai 2026

Funkkommunikation für Teams im Gelände

Mobilfunk fällt schneller aus, als man denkt: richtig konfiguriertes VHF/UHF-Funkgerät, Reservekanäle, Check-ins und Buchstabieralphabet für Teams unterwegs.

Mobilfunknetze fallen in Notlagen viel früher aus, als man denkt: ein langer Stromausfall, eine überlastete Zone oder ein heftiger Sturm können euch in Minuten ohne Empfang lassen. Deshalb ist es unverzichtbar, wenn ihr zu mehr als zweit unterwegs seid, mindestens ein VHF/UHF-Funkgerät mitzuführen, das ihr bedienen könnt und das richtig programmiert ist.

Vergesst Handy-Apps, die ohne Daten funktionieren wollen — im echten Gelände taugen sie nichts. Bevor ihr losgeht, legt einen Hauptkanal und einen Reservekanal fest, falls der erste überlastet ist. Unterwegs, bei offenem Gelände, macht alle halbe Stunde einen kurzen Kontakt, um zu bestätigen, dass alles in Ordnung ist. Im dichten Wald haltet nicht so großen Abstand zueinander oder sucht erhöhte Punkte, wenn ihr mit mehr Reichweite senden müsst.

Am Funk: kurz und knapp, mit kurzen Sätzen — wo ihr seid, wie es euch geht und was ihr braucht. Stopft den Kanal nicht mit langen Gesprächen voll, die Akku fressen und die Leitung blockieren. Nutzt immer das standardisierte Buchstabieralphabet (Alfa, Bravo, Charlie…), um Namen oder Koordinaten zu buchstabieren; bei Windgeräusch oder Störungen ist das der einzige Weg, Fehler zu vermeiden. Wenn im Team unterschiedliche Sprachen gesprochen werden, legt außerdem ein paar Schlüsselwörter in einer einzigen Sprache für Notfälle fest.

Wichtiger Hinweis: Dieses Protokoll ist ein Leitfaden für gute Praxis bei Ausflügen und Trainings der Modo-Survival-Community, ersetzt aber nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Funklizenzen für bestimmte Frequenzen.

Referenztafel des internationalen Buchstabieralphabets